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Friedrich II.

Das Staunen der Welt

BUCH und REGIE Werner Köhne
ZDF/ARTE | 52 Minuten | Herbst 2017


Der Stauferkaiser Friedrich II. gilt  als einer der bedeutendsten Herrscher des Mittelalters. Ein Machtmensch durch und durch war er doch auch ein moderner Kaiser, der selbst zur Zeit der Kreuzzüge  Kontakte zu Muslimen unterhielt. Das brachte ihn ebenso in Konflikt zu den Päpsten wie sein unbändiger Wissensdurst, der aller Dogmatik widersprach. Die Dokumentation zeichnet den Lebensweg  Friedrichs nach und hebt besondere Aspekte seines Charakters und seines politischen Handelns hervor.  

KAMERA Bernd Meiners | REDAKTION Peter Allenbacher (ZDF/ARTE)

TOD EINES BANKERS

Ein Film von Moritz Enders und Ingolf Gritschneder
ZDF/ARTE | 52 Minuten | Frühjahr 2017


Der rätselhafte Tod eines Bankers ist Ausgangspunkt einer Spurensuche nach den wahren Hintergründen des größten Bankenskandals der italienischen Geschichte und dessen Auswirkungen auf den europäischen Finanzplatz. Anhand des Schicksals David Rossis taucht TOD EINES BANKERS in die undurchsichtige Welt der Banken und der Hochfinanz ein und blickt hinter die Kulissen der europäischen Bankenkrise.

David Rossi stirbt am 6. März 2013. Sein Körper schlägt gegen acht Uhr abends auf dem Straßenpflaster vor dem altehrwürdigen Palazzo Salimbeni im beschaulichen toskanischen Siena auf – dem Sitz der ältesten Bank der Welt: Der „Monte dei Paschi di Siena“. Eine Videokamera hat seinen tödlichen Sturz dokumentiert. Mit David Rossi verliert das Geldinstitut seinen Kommunikationschef.
Die Behörden vertrauen auf die erste Einschätzung eines Gerichtsmediziners und verzichten auf eine eingehende Obduktion. Sie erklären, Rossi habe Selbstmord begangen. Doch diese Einschätzung lässt einige Fragen unbeantwortet: Nach Angaben eines Informanten aus Polizeikreisen sind wichtige Tatsachen bei den offiziellen Ermittlungen nicht berücksichtigt worden. Sie legen den Verdacht nahe, dass Rossi sich nicht selbst getötet hat, sondern ermordet worden ist.

KAMERA Wilfried Kaute | TON Alexander Czart | REDAKTION Martin Pieper (ZDF/ARTE)

Herrenmenschen für den Kaiser

"Ober Ost" – Die vergessene Kolonie

BUCH Hartmut Kasper | REGIE Jonas Niewianda und André Schäfer
ZDF/ARTE | 52 Minuten | Frühjahr 2017


Im Osten Europas hat im frühen 20. Jahrhundert ein Staat existiert, der eine Erfindung des deutschen Heeres war, ein verwirklichtes militärisches Utopia: Ober Ost.
Ober Ost, eine besondere Art von Kolonie, wurde aufgebaut und beherrscht von der Armee, getragen von einem elitären Sendungsbewusstsein, ausgebeutet, ausgepresst, ausgeblutet. Aber es blieb noch lange nach dem Ersten Weltkrieg präsent ? wenigstens in der Erinnerung der Soldaten, die dort gelebt hatten.
Denn während die militärischen Versuche im Westen stagnierten oder zurückgewiesen wurden, konnte sich das deutsche Heer im Osten durchsetzen, erfuhr sich – wenn auch nur vorläufig – als Siegermacht. Etwas überspitzt gesagt: Im Westen verlor das Deutsche Reich den Krieg; im Osten setzte es sich durch und gestaltete ein Land nach seinem Willen: Ober Ost.
Heute ist Ober Ost weitgehend vergessen. Dabei blieb dieses militärpolitische Experiment über Jahrzehnte prägend für die deutsche Geschichte. Es ist ein bedeutendes Kapitel des Ersten Weltkriegs, ohne den die weitere Geschichte Deutschlands, die in den Zweiten Weltkrieg mündete, nicht ganz zu verstehen ist.

KAMERA Jens Schade | MUSIK Martin Gerke | SCHNITT Dirk Hergenhahn | REDAKTION Martin Pieper (ZDF/ARTE)

You*ll Never Walk Alone

Kino | 90 und 45 Minuten | Frühjahr 2017


"Schlechtes Wetter, schöne Träume, und die Verheißung, auf ewig einer Wandergruppe anzugehören – welche Geschichte hat das Lied „You’ll never walk alone“, das Woche für Woche Zehntausende von Fußballfans lauthals beim FC Liverpool singen, bei Celtic Glasgow, bei der Borussia in Dortmund und in Hamburg auf St. Pauli, bei Feyenoord Rotterdam und beim FC Tokyo?

Es ist eine lange Geschichte, und sie bietet viele Hauptrollen: Ferenc Molnár, einen seinerzeit weltberühmten ungarisch-deutsch-jüdischen Theaterautor, das große US-amerikanische Musical-Duo Oscar Hammerstein & Richard Rodgers und jener Gerry Marsden, der mit seiner Liverpooler Beat-Kapelle Gerry and the Pacemakers eine Weile lang die einzige echte Konkurrenz für die Beatles war.

Der Kino-Dokumentarfilm „You’ll Never Walk Alone“ will diese Geschichte nacherzählen und nacherleben. Joachim Król, der nicht nur Schauspieler, sondern auch leidenschaftlicher Fußballfan ist, wird uns durch den Film führen. Schließlich hat das Lied mit beidem zu tun - mit der Bühne wie mit der Arena.

Wie ist aus einem ungarischen Theaterstücks des frühen 20. Jahrhunderts ein Number-One-Hit, wie aus diesem Lied ein weltweites Ereignis geworden, eine der großen Erkennungsmelodien der globalen Populärkultur?

Wie viel Geschichte, ja Weltgeschichte ist in diesem einen Song aufgehoben, der im Kern doch nichts anderes ist als ein guter Rat für eine Wanderung im Sturm?

Mit Joachim Król begeben wir uns auf jene Reise, die auch das Lied „You´ll never walk alone“ unternommen hat: von der mondäne Künstlergesellschaft des Habsburger Reichs ins Berlin der 1920er Jahre, von dort zum Hochglanz-Hollywood der 1940er und 1950er, ins Liverpooler Arbeitermilieu der 1960er - und von dort in die größten und ehrwürdigsten Fußballstadien der Welt. Dabei treffen wir auf unterschiedlichste Personen, die dieses Lied singen, gesungen haben oder mit ihm auf andere Weise verbunden sind: als Schauspieler oder Regisseur, als Fußballspieler oder Trainer, als Kritiker oder Prediger. Oder als eine Stimme in den Chören, die Woche für Woche versprechen: You´ll never walk alone.“

Mit JOACHIM KRÓL | CAMPINO | GERRY MARSDEN | JÜRGEN KLOPP | LARS RICKEN | MAVIE HÖRBIGER | THOMAS HEGELBROCK u.v.m.   Regie ANDRÉ SCHÄFER   Buch HARTMUT KASPER   Kamera ANDY LEHMANN   Filmmontage FRITZ BUSSE   Redaktion ADRIAN LEHNIGK | CHRISTIANE HINZ (WDR)   Gefördert von FILM- UND MEDIENSTIFTUNG NRW   Unterstützt durch EVONIK INDUSTRIES   Im Verleih von MINDJAZZ PICTURES

HERR VON BOHLEN

BUCH und REGIE André Schäfer
ZDF/ARTE, WDR, Kino | 90 und 30 Minuten | Kinostart 19. November 2015


Der Mann – und laut gängiger Definition war er das ja – hat viele Gesichter und mehrere Namen: Er nannte sich gerne „Baron“; Schulkameraden riefen ihm „Kriegsverbrechersohn“ nach, für die Presse war er der „reichste Frührentner Deutschlands“ oder ganz einfach „der letzte Krupp“.

Der Film erzählt die Geschichte des letzten Sprosses einer großen deutschen Familie, deren Kanonen unzählige Menschen in zwei Weltkriegen getötet haben: Arndt von Bohlen und Halbach. Unwillig, sich den Erwartungen von Familie und Firma zu beugen, verzichtet der schwule Industriellensohn 1966 auf ein Firmenerbe, das rund dreieinhalb Milliarden Mark schwer war. Oder – eine andere Lesart: Er wird zum Verzicht auf ein Weltreich gedrängt, weil einer wie er dieser Firma nicht gewachsen sei. Mit der jährlichen Abfindung von zwei Millionen Mark kommt Arndt nicht aus. Zeitlebens war der letzte Krupp ein hochverschuldeter Lebemann. Sein ausschweifender Lebensstil war in den 60er, 70er 80er Jahren legendär. Und so ist „Herr von Bohlen“ auch eine deutsche Klatschgeschichte, über die ungläubig gestaunt und die von Journalisten wie nichts zuvor in Westdeutschland hingeschmiert wurde.

HERR VON BOHLEN ist weder Dokumentarfilm noch Spielfilm; er lässt wichtige Zeitgenossen und Lebensgefährten Arndts zu Wort kommen und verwischt die Grenze zum Fiktionalen, in dem ein Reporter Arndt von Bohlen in einer inszenierten Reise Ende der 1970er Jahre an die bedeutenden Orte seines Lebens begleitet.

Mit ARND KLAWITTER (als Arndt von Bohlen und Halbach) und ARNE GOTTSCHLING.
In weiteren Rollen: Christian Birko-Flemming, André Erlen, Marcos Schlüter, Markus Augé, Yannic Becker, Sebastian Müller und Markus Thiele.

KAMERA Andy Lehmann | TON Thorsten Czart, Maximilian Pellnitz, Alexander Czart, Christian Hermanns
SCHNITT Fritz Busse | MUSIK Ritchie Staringer | REDAKTION Martin Pieper (ZDF/ARTE), Birgit Keller-Reddemann (WDR) | VERLEIH Salzgeber & Co. Medien GmbH | GEFÖRDERT von der Film- und Medienstiftung NRW, dem Deutschen Filmförderfonds und dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

 
 

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